Fürstin Charlène von Monaco bei Thanda Safari:
Starker Support im Kampf gegen Nashornwilderei

Land: Südafrika

Fürstin Charlène von Monaco bei Thanda Safari:
Titelbild: © Christian Sperka
Bildbeschreibung: Observing the rhino after walking up from the procedure
Die Vorstellung, auf einem Planeten aufzuwachen, auf dem es keine Nashörner mehr gibt und den Kindern erzählt werden muss, dass nichts unternommen wurde, um diese großartigen Kreaturen vor der Ausrottung zu schützen, wäre schrecklich. Auch Fürstin Charlène von Monaco möchte dieses Szenario unbedingt verhindern. Auf ihrer vor Kurzem stattgefundenen Afrikareise, nutzte sie die Gelegenheit, sich im Rahmen ihrer Stiftung über verschiedene Initiativen in Südafrika zu informieren. Besonders berührt war die Fürstin von der schlimmen Situation der Nashörner. Während ihres Aufenthalts bei Thanda Safari im südafrikanischen KwaZulu-Natal war Charlène an verschiedenen Nashornüberwachung und -tracking-Maßnahmen, einem Einsatz mit der Anti-Wilderei-Einheit, lehrreichen Wildtier-Fotosessions sowie beim Abnehmen des Horns eines weißen Nashorns zum Schutz vor Wilderei beteiligt.

Die Bilder von Fürstin Charlène gemeinsam mit den Tieren und Rangern weckten ein großes Interesse an der Erhaltung von Nashörnern weltweit. Die Fürstin möchte mit diesem verstärkten Interesse das Bewusstsein der Menschen für den Schutz der Nashörner und die Wichtigkeit, mit der Natur verbunden zu sein, noch weiter steigern.

„Diese ganze Erfahrung hat mich sehr bewegt", so die Fürstin. „Ich war in Kontakt mit erstaunlichen Menschen und habe mich mit den lokalen Fährtenlesern und Anti-Wilderer-Einheiten ausgetauscht, die alle eine unglaubliche Leidenschaft für den Schutz unserer Nashörner und der Umwelt an den Tag legen.“„Es hat mich sehr gefreut, mich wieder mit den Menschen und dem Geist Afrikas zu verbinden. Ich war fasziniert, mehr über die Geschichte und Kultur der Region zu erfahren. Wie passend, dass ich meine Liebe zu Afrika an einem Ort mit dem treffenden Namen Thanda wiederentdeckt habe, was in der Zulu-Sprache 'Liebe' bedeutet!", fuhr Charlène fort.

Nachdem weltweite Öffentlichkeit die Fürstin mit den Nashörnern und dem Team von Thanda Safari auf Instagram gesehen hatte, waren viele Menschen sehr daran interessiert, was mit den Nashörnern passiert, warum die Hörner entfernt werden und was sie tun können, um den Schutz der Nashörner zu unterstützen.

Prinzessin Charlene erklärte weiter: „Die ganze Erfahrung war sehr emotional. Ich erlebte aus erster Hand die Angst und Verzweiflung der Nashörner, wenn wir die Hörner abnehmen mussten, damit Wilderer sie nicht abschlachten. Ich möchte alles tun, was in meiner Macht steht, um die Nashörner zu schützen, einschließlich der Beschaffung von Geldern für ihren Erhalt und der Aufklärung meiner Kinder und anderer über den Schutz der Nashörner."

Die Princess Charlene of Monaco Foundation South Africa freut sich sehr, bekannt zu geben, dass sie gemeinsam mit Fürstin Charlène in Zukunft in Zusammenarbeit mit der Thanda Foundation Trust den Erhalt der Nashörner unterstützen wird.

Der Thanda Foundation Trust hat sich – als eines der Gründungsmitglieder von Project Rhino – am Weltnashorntag am 22. September 2011 am Launch von Project Rhino direkt beteiligt. „Project Rhino ist ein Zusammenschluss gleichgesinnter Organisationen, die sich aus privaten, kommunalen und landesbehördlichen Besitzern von Nashörnern, führenden Naturschutz-NGOs und Sicherheitsspezialisten zusammensetzen. Das Projekt ermöglicht Maßnahmen zum Schutz der Nashörner, die darauf abzielen, deren Wilderei zu eliminieren und die Populationen der Breit- und Spitzmaulnashörner in KwaZulu-Natal zu sichern. Neben dem Schutz der Nashörner bei Thanda Safari ist ein weiteres wichtiges Ziel, im Rahmen dieser bedeutenden Zusammenarbeit die Bereitstellung dringend benötigter Finanzmittel für Projekt Rhino zu gewährleisten, um bei unserem ehrgeizigen Ziel, unsere Nashornpopulationen zu retten, wirklich etwas zu erreichen", so Pierre Delvaux, Vorsitzender der Thanda Foundation Trust.

Obwohl die Nashorn-Wilderei in den letzten Jahren zurückgegangen ist, gibt es noch viel zu tun. Wilderer schlachten immer noch Nashörner wegen ihrer Hörner ab, und manchmal töten sie sogar bereits enthornte Nashörner für ein kleines Stückchen Basishorn, das noch übrig ist. Es muss weiterhin viel getan werden, um diese gefährdete Spezies für zukünftige Generationen zu schützen und zu erhalten.

„Indem wir die Nashörner schützen, erhalten wir ihren Lebensraum, was sowohl für Menschen als auch für wilde Tiere von Vorteil ist. Nur so können wir unsere lokalen Gemeinden unterstützen und unser Vermächtnis für zukünftige Generationen sichern", so Fürstin Charlène.

„Die Nashörner können nicht für sich selbst sprechen, aber wir können in ihrem Namen sprechen", schlussfolgert Charlène. „Ich bitte alle Afrikaner und Tierschützer auf der ganzen Welt, sich gemeinsam zu engagieren."

Interessierte, die auch einen Teil zum Schutz und Erhalt der Nashörner beitragen möchten, finden weitere Informationen unter www.thandafoundation.com.