4 Reiseartikel zu China finden Sie hier
© Fremdenverkehrsbüro Macau
Länderinformationen zu China:| Umgangsname | China |
|---|---|
| Kontinent | Asien |
| Offizieller Name | Volksrepublik China (Zhonghua Renmin Gongheguo) |
| Fläche | 9597995 km² |
| Länderkürzel | CN |
| Landesvorwahl | 00 86 |
| Top-Level-Domain | cn |
| Hauptstadt | Peking |
| Bevölkerung (in Mio.) | 1300
Bitte beachten Sie, dass diese Angaben möglicherweise nicht aktuell sind und lediglich als grobe Orientierung dienen |
| Landessprache | Standard-Hochchinesisch (Putonghua) |
| Deutsche Botschaften / Konsulate | https://china.diplo.de/cn-de |
| Tourism Board | https://www.travelchina.org.cn/en |
| Klima | Im Norden kontinental, im Süden subtropisch |
| Währung | Renminbi Yuan (CNY) |
| Kurs der Währung | 7,69231 : 1 EUR (0,13000 EUR : 1) Bitte beachten Sie, dass die Währungskurse keine aktuellen Angaben sind, |
Fotos aus China |
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Reise-Infos China:China – Faszinierende Natur, jahrtausendealte Kultur und moderne MetropolenChina zählt zu den abwechslungsreichsten Reisezielen der Welt. Das riesige Land begeistert mit gewaltigen Flüssen, schroffen Gebirgen, weitläufigen Wüsten, traditionsreichen Städten und einer über 5.000 Jahre alten Kultur. Zahlreiche UNESCO-Welterbestätten und spektakuläre Naturlandschaften machen das Reich der Mitte zu einem faszinierenden Urlaubsziel. Einzigartige Naturlandschaften Der Yangtse, der längste Fluss Asiens, durchfließt einige der schönsten Regionen Chinas. Besonders eindrucksvoll sind die berühmten Drei Schluchten und die idyllischen „Drei kleinen Schluchten“ des Daning-Flusses. Mitten in dieser Landschaft erhebt sich der gewaltige Drei-Schluchten-Staudamm, eines der größten Wasserkraftwerke der Erde. Zu den bekanntesten Naturwundern gehören die Gelben Berge (Huangshan) in der Provinz Anhui. Zerklüftete Granitfelsen, uralte Kiefern, heiße Quellen und geheimnisvolle Nebelmeere verleihen der Landschaft eine nahezu märchenhafte Atmosphäre. Der über 1.800 Meter hohe Lotusblütengipfel ist der höchste der insgesamt 72 Gipfel. Nicht ohne Grund zählt Huangshan zum UNESCO-Weltnatur- und Kulturerbe. Einen völlig anderen Landschaftscharakter bietet die Badain-Jaran-Wüste im Norden Chinas. Gewaltige Sanddünen, die zu den höchsten der Welt gehören, wechseln sich mit klaren Seen ab und schaffen eine der spektakulärsten Wüstenlandschaften Asiens. Ebenfalls weltberühmt sind die Karstberge entlang des Li-Flusses bei Guilin, deren markante Felsformationen zu den bekanntesten Landschaftsmotiven Chinas zählen. Wer außergewöhnliche Felswelten erleben möchte, sollte zudem den Zhangjiajie-Nationalpark besuchen. Seine steil aufragenden Sandsteinsäulen dienten als Inspiration für die schwebenden Berge im Film „Avatar“. Heilige Berge und buddhistische Heiligtümer Seit Jahrhunderten gelten die Fünf Heiligen Berge Chinas als bedeutende Pilgerziele. Dazu zählen Taishan, Huashan, Songshan sowie die beiden Berge Hengshan in den Provinzen Shanxi und Hunan. Ebenfalls zum UNESCO-Welterbe gehört der heilige Wutaishan mit seinen zahlreichen buddhistischen Klöstern, die auf eine über 2.000-jährige Tempeltradition zurückblicken. Eindrucksvoll präsentiert sich auch das Hängende Kloster am Hengshan-Gebirge, das scheinbar schwerelos an einer steilen Felswand über einer Schlucht errichtet wurde. Historische Sehenswürdigkeiten Kaum ein anderes Land besitzt so viele weltberühmte Kulturdenkmäler wie China. Die Große Mauer zählt ebenso zum UNESCO-Weltkulturerbe wie die Grabanlage des ersten Kaisers Qin Shi Huang mit ihrer weltberühmten Terrakotta-Armee. In den Grotten von Datong und Luoyang beeindrucken kunstvoll gestaltete buddhistische Höhlentempel, während der über 70 Meter hohe Riesenbuddha von Leshan zu den größten Steinbuddhas der Welt gehört. Berühmt ist auch das im Jahr 495 gegründete Shaolin-Kloster, das als Wiege des chinesischen Kung Fu gilt. Darüber hinaus laden mehr als hundert historische Städte dazu ein, die jahrtausendealte Geschichte des Landes zu entdecken. Reisterrassen und traditionelle Dörfer Im Autonomen Gebiet Guangxi gehören die Reisterrassen von Longsheng zu den schönsten Kulturlandschaften Chinas. Die teilweise über 700 Jahre alten Terrassen ziehen sich bis in Höhen von rund 900 Metern und prägen das Landschaftsbild. Das Dorf Ping'an vermittelt Besuchern zudem einen authentischen Einblick in die Traditionen und das Leben der dort ansässigen Volksgruppen. Von Peking bis Shanghai Die chinesischen Metropolen verbinden Geschichte und Moderne auf eindrucksvolle Weise. In Peking erwarten Besucher mit der Verbotenen Stadt, dem Kaiserpalast und zahlreichen Tempeln einige der bedeutendsten Kulturdenkmäler des Landes. Shanghai präsentiert sich dagegen als moderne Weltstadt mit einer spektakulären Skyline, während Nanjing als ehemalige Kaiserstadt und frühere Hauptstadt der Republik China mit ihrer reichen Geschichte und historischen Bauwerken begeistert. Ein Land voller Kontraste Ob heilige Berge, imposante Flusslandschaften, geheimnisvolle Tempel, faszinierende Wüsten oder pulsierende Millionenstädte – China vereint Natur, Geschichte und Moderne auf einzigartige Weise. Auch wenn heute das Hochgeschwindigkeitsbahnnetz das Land verbindet, gehört das Fahrrad vielerorts noch immer zum alltäglichen Straßenbild und ist ein fester Bestandteil der chinesischen Kultur. Wer China bereist, entdeckt ein Land voller Vielfalt, das mit jeder Region neue Eindrücke und unvergessliche Erlebnisse bereithält. UNESCO WELTKULTURERBE - Große Mauer (K/1987) - Bergregion Taishan (K/N/1987) - Kaiserpaläste der Ming- und der Qing-Dynastien in Beijing und Shenyang (K/1987; 2004 erweitert) - Höhlen von Mogao (K/1987) - Grabmal des ersten Kaisers von China, Qin Shi Huang (K/1987) - Fundstätte des "Peking-Menschen" in Zhoukoudian (K/1987) - Gebirgslandschaft Huangshan (K/N/1990) - Landschaftspark Jiuzhaigou-Tal (N/1992) - Kalksinterterrassenlandschaft Huanglong (N/1992) - Landschaftspark Wulingyuan (N/1992) - Sommerresidenz und zugehörige Tempel bei Chengde (K/1994) - Konfuziustempel, Friedhof und Residenz der Familie Kong in Qufu (K/1994) - Taoistische Heiligtümer in den Bergen von Wudang (K/1994) - Historisches Ensemble Potala-Palast in Lhasa (Potala-Palast, Jokhang-Tempel und Norbulingka-Palast) (K/1994; 2000 und 2001 erweitert) - Nationalpark Lushan (K/1996) - Berglandschaft Shan Emei und "Großer Buddha von Leshan" (K/N/1996) - Altstadt von Lijiang (K/1997) - Altstadt von Ping Yao (K/1997) - Klassische Gärten von Suzhou (K/1997; 2000 erweitert) - Kaiserlicher Garten (sog. Sommerpalast) bei Peking (K/1998) - Himmelstempel mit kaiserlichem Opferaltar in Peking (K/1998) - Felsbilder von Dazu (K/1999) - Mount Wuyi (K/N/1999) - Dörfer Xidi und Hongcun (K/2000) - Kaiserliche Grabstätten der Ming- und der Qing-Dynastien (K/2000; 2003 und 2004 erweitert) - Grotten von Longmen (K/2000) - Berg Qincheng und Bewässerungssystem von Dujiangyan (K/2000) - Yungang-Grotten ("Wolkengrat-Grotten") (K/2001) - Schutzzonen im Nationalpark der "Drei parallel verlaufenden Flüsse" in Yunnan (N/2003) - Ruinen der ehem. Hauptstädte und Gräber des antiken Königreichs Koguryo (K/2004) - Historisches Zentrum von Macao (K/2005) - Panda-Naturreservat in Sichuan (N/2006) - Yin Xu (K/2006) |
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Städte & Reiseziele des LandesReiseziel Macau -Warum Macau?: Einmalig auf der Welt verbinden sich in Macau portugiesische und chinesische Kultur. Nicht nur sichtbar, sondern auch erlebbar sind die Spuren und Einflüsse der rund 450jährigen Anwesenheit der Portugiesen in der heutigen Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China: Prachtvolle Residenzen und Kaufmannshäuser, schmucke Barockkirchen und trutzige alte Festungen lassen die glorreiche Vergangenheit der einst mächtigen Handelsmetropole gegenwärtig erscheinen. Gleichsam zeigt Macau überall, dass es heute zu China gehört – mit sehenswerten Tempeln, traditionsreichen Geschäftshäusern und Handwerksbetrieben, Märkten mit exotischem Warenangebot und kunstvoll gestalteten Gartenanlagen. In den letzten Jahren hat sich Macau zu einer der Boomtowns Asiens entwickelt. Internationale Hotel- und Casino-Betreiber haben die Stadt entdeckt. Sie prägen die moderne Seite Macaus – nicht nur mit Glücksspielhallen, sondern auch mit Showprogrammen und Shopping-Arkaden. Allein die Architektur ist imposant: Das Grand Lisboa, ein Hochhaus in der Form einer Lotusblüte, die golden-leuchtende Fassade des Sands oder Markusplatz mit Gondeln im Venetian Macao Resort. Lage und Größe: Macau liegt 65 Kilometer westlich von Hongkong und ist heute eine Sonderverwaltungsregion der Volksrepublik China. Geografisch grenzt es an die Guangdong Provinz mit ihrer Hauptstadt Guangzhou (Kanton) in Südchina. Macau umfasst heute rund 29,2 Quadratkilometermeter unterteilt in: die Halbinsel Macau (9,3 Quadratkilometer; verbunden mit China), die beiden vorgelagerten Inseln Taipa (6,7 Quadratkilometer) und Coloane (7,6 Quadratkilometer) sowie das neu gewonnene Land COTAI-Strip (5,2 Quadratkilometer). Bevölkerung: Macau wuchs über die Jahrhunderte beständig. Heute leben dort circa 541.000 Menschen. Davon sind rund 95% Chinesen aus verschiedenen Provinzen, zumeist aus Guangdong und Fujian. Die restlichen fünf Prozent der Bevölkerung stammen aus Europa (vornehmlich aus Portugal) und aus anderen Ländern weltweit. Geschichte: Spuren der ersten Siedler verweisen auf Fischer und Bauern aus der Guangdong Provinz. Damals hieß Macau noch Ou Mun, übersetzt Handelstor. Die Geschichtsschreiber begründen dies mit der Lage an der Mündung des Perlflusses, südlich von Guangzhou (Stadt Kanton). In Guangzhou blühte der Überseehandel mit südostasiatischen Ländern. Die Unternehmer in Guangzhou begrüßten daher die Ankunft der Portugiesen sehr. Die portugiesischen Kaufleute waren auf der Suche nach geeigneten Handelsstützpunkten. Zu Beginn der fünfziger Jahre des 16. Jahrhunderts erreichten sie Ou Mun. Diesen Ort nannten die Einwohner zu Ehren der Göttin der Seefahrer auch A Ma Gao – Bucht der A Ma. Die Portugiesen übernahmen den Namen, der immer mehr zu 'Macau' verschliff. Mit der Erlaubnis der Mandarine der Provinz Guangdong gründeten sie eine Stadt, die innerhalb kurzer Zeit der wichtigste Knotenpunkt für Handel zwischen China, Japan, Indien und Europa wurde. Die Stadt war somit auch idealer Knotenpunkt für den Austausch von östlicher und westlicher Kultur. Die römisch-katholische Kirche schickte einige ihrer wichtigsten Missionare. Ein christliches Kolleg wurde gegründet. Weitere Kirchen und Festungen, die der Stadt ihr europäisches Angesicht geben, wurden gebaut. Portugals goldenes Zeitalter in Asien schwand, als die Rivalen Holland und England wichtigere Handelsnationen wurden. Nach dem Opiumkrieg 1841 gründeten die Briten Hongkong. Die meisten ausländischen Händler verließen Macau, das zunehmend vom Weltgeschehen abge-koppelt wurde. Dennoch blieb das Nebeneinander verschiedener Kulturen bestehen. Macau entwickelte sich über die Jahre zu einem beliebten Ziel internationaler Reisender, Schriftsteller und Künstler – es blühte im Verborgenen weiter. Im Dezember 1999 gab Portugal das Gebiet an China zurück. Heute ist Macau eine Sonderverwaltungsregion der Volksrepublik China und zieht wie Hongkong Nutzen aus dem Prinzip 'Ein Land, zwei Systeme'. Die kleine Sonderverwaltungsregion wächst durch Landgewinnungsmaßnahmen stetig. Neue Mega-Projekte entstehen – gleichzeitig investieren die Verantwortlichen intensiv in den Erhalt des historischen Erbes. Das ehemals portugiesische und heute chinesische Macau hat sich zu einer der Boomtowns Asiens entwickelt. Neue Mega-Casinos und -Hotels mit facettenreicher Architektur, Showprogrammen und Shopping-Arkaden prägen die moderne Seite der Stadt. Gleichzeitig bewahrt sie ihr reiches historisches Erbe, das fernöstliche und europäische Kultur vereint, und in den Gebäuden, der Küche und dem Lebensstil der Menschen lebendig ist. Die Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe. Zusätzliche Gründe für einen Besuch liefern das ganze Jahr über Feste und Veranstaltungen – von chinesischen Drachenboot-Rennen über katholische Prozessionen bis zum internationalen Grand Prix für Formel 3, Tourenwagen und Motorräder. Nach rund 450 Jahren portugiesischer Anwesenheit hat Macau seit Dezember 1999 den Status eines mit weitgehender Autonomie ausgestatteten Sonderverwaltungsgebietes der VR China. Macau liegt an der Südostküste der Volksrepublik China, am Ufer des Perlflusses. Es grenzt an die chinesische Provinz Guangdong und ist 145 Kilometer von dessen Hauptstadt Guangzhou (Kanton) und 70 Kilometer von Hongkong entfernt. Macau besteht aus einer Halbinsel gleichen Namens, den Inseln Taipa und Coloane sowie dem neugewonnenen Land Cotai, das die beiden Inseln miteinander verbindet. |
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