Zur Brunft durch den Latemarforst:
Wild- und Waldwochen im Eggental

Land: Italien

Zur Brunft durch den Latemarforst:
Titelbild: © Michael Baumgartner
Bildbeschreibung: Eine entspannte Hirschkuh im Latemarforst
Inmitten des Unesco-Weltnaturerbes der Dolomiten begegnen Wanderer Gams, Reh und Hirsch. Gourmets genießen die Köstlichkeiten der Südtiroler Herbstküche.

Wenn der Hirsch röhrt, lässt er sich auch am ehesten blicken. Überall. Besonders beeindruckend jedoch ist die Brunftzeit im Latemarforst, der im Unesco-Weltnaturerbe der Dolomiten liegt und in dem das Wild schon seit Jahrzehnten unter Schutz steht. 

Die Eggentaler Wild- und Waldwochen laden zu besonderen Begegnungen ein.

Schon vom 19. September an und bis zum 5. Oktober genießen Urlauber im Eggental ausgesuchte Köstlichkeiten der Südtiroler Herbstküche – mit Beeren, Kräutern, Pilzen und natürlich Wild, das außerhalb des Latemarforstes geschossen wurde. Zum Abschluss der Wild- und Waldwochen tritt man sich auf dem Geigerhof in Karersee zum Fest mit Bergmesse.

Die Wanderungen starten direkt am sagenumwobenen Karersee, in dem sich die Nordwände des Latemargebirges so eindrucksvoll spiegeln. Etwa eine Stunde führt der Weg hinauf zur Wildbeobachtungsstelle der Forstschule, die sich in 2000 Meter Höhe versteckt. Wenn die Dämmerung einbricht, ist die Chance am größten, die Gämsen, Rehe und Hirsche aus der Nähe zu beobachten oder sie mit dem Fernrohr (bitte selbst mitbringen) noch ein wenig heranzuholen. 

Doch auch der Latemarforst selbst hat viel mit Musik zu tun. Hier in einem der schönsten Hochwälder Europas, wo die mit 49 Metern vermutlich höchste Fichte Südtirols steht und die Bäume so gesund sind, dass sie 250 Jahre und damit doppelt so alt werden als anderswo, wird das wertvolle Klangholz geschlagen. Während der Wild- und Waldwochen gibt es auch Führungen durch das Sägewerk Latemar. Hier wird die besondere Qualität erklärt. Kunden aus der ganzen Welt ordern hier das hochwertige Klangholz für Geigen, Klaviere, Gitarren, Alphörner und neuerdings auch für Didgeridoos.

Über das Eggental:
Das Eggental mit seinen sieben Orten beginnt 20 Kilometer nördlich von Bozen. In den Bilderbuchdörfern treffen italienische Lebensart und alpines Flair aufeinander. Wanderer haben im Angesicht des Unesco-Weltnaturerbes der Dolomiten mit Rosengarten, Latemar und Schlernmassiv 430 Kilometer markierter Wege zur Auswahl. Unter besonderem Schutz stehen die Naturparks Schlern-Rosengarten und die Bletterbachschlucht. Die Gemeinden des Eggentals gehören zur Vereinigung der „Alpine Pearls“ und haben sich der Nachhaltigkeit verschrieben. Es gibt zahlreiche sanft-mobile Angebote, Urlauber können ihrem Auto getrost eine Pause gönnen.

Skifahrer haben im Angesicht des Unesco-Welterbes der Dolomiten mit Rosengarten, Latemar und Schlernmassiv zwei einzigartige Skigebiete zur Auswahl. Das Ski Center Latemar-Obereggen, das mit dem Fiemme-Tal verbunden ist und auf über 100 gemeinsame Pistenkilometer kommt, ist der ideale Urlaubsort für aktive Skifahrer. Das Skigebiet Carezza positioniert sich als perfekter Ort für Familien. Hier gibt es inklusive der Verbindung ins Fassatal insgesamt 154 Abfahrts-Kilometer. Alle Gemeinden des Eggentals haben sich der Nachhaltigkeit verschrieben. In beiden Skigebieten kommt der Strom für Lift- und Beschneiungsanlagen von erneuerbaren Energieträgern. Die ca. 6400 Gästebetten verteilen sich auf rund 13 Hotels im 4-Sterne-Bereich und zahlreiche weitere, ausgezeichnete Unterkünfte für unterschiedliche Ansprüche. Wer mag, quartiert sich direkt am Pistenrand ein.

Weitere Infos:
Eggental Tourismus

Dolomitenstraße 4
I-39056 Welschnofen

Internet: www.eggental.com

Schlagwörter: Brunft Latemarforst Wildwochen Waldwochen Eggental Köstlichkeiten Hirsch Karersee Geigerhof Wanderungen Welschnofen Eggental Bletterbachschlucht