Ungarn: Buscho Maskenfest
UNESCO Weltkulturerbe: das Buscho Maskenfest in Mohács

Land: Ungarn

Ungarn: Buscho Maskenfest
Titelbild: © Ungarisches Tourismusamt / C&C Contact & Creation GmbH
Bildbeschreibung: UNESCO Weltkulturerbe: das Buscho Maskenfest in Mohács Auch die Einwohner des Donaustaates wissen, wie man ein Volksfest feiert. Während in Deutschland die Narren die Städte besetzen, lockt das Buscho Maskenfest (Busójárás) Zehntausende in die Stadt im Süden Ungarns. In der ersten und zweiten Februarwoche treiben die mit zottigen Schafspelzen und gehörnten Holzmaksen verkleideten Buschos mit viel Getöse ihren Schabernack. Seit 2009 gehören die bunten Umzüge als immaterielles Weltkulturerbe zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wenn am Faschingsdienstag das Donnern der Buschokanonen in Mohács ertönt, ziehen verschiedene Gruppen durch die Straßen zum Hauptplatz der Stadt. Sammelplatz für alle Buschos ist die kleine Mohács-Insel. Dorthin hatten die Türken 1526 die Bewohner der Stadt vertrieben. Daraufhin schnitzten sich die Vertriebenen schreckliche Masken, überquerten die Donau und schlugen unter ohrenbetäubenden Lärm die Besetzer in die Flucht. Noch heute setzen die Buschos von der Insel aus mit Booten über, um zu Fuß oder ganz traditionell mit Pferd und Wagen weiterzuziehen. Die Umzüge dauern von Altweiberfastnacht bis zum Faschingsdienstag. Höhepunkt des Festes: am 12. Februar 2013 wird eine Strohpuppe, die den Winter symbolisiert, mit einem großen Feuer auf dem Marktplatz verbrannt. Beim Tanzen um das lodernde Feuer verabschieden Einheimische und Touristen die kalte Jahreszeit und begrüßen den kommenden Frühling. Gleichzeitig wird ein Sarg mit dem toten Winter zu Wasser gelassen und verscheucht. Weitere Informationen können unter mohacs@tourinform.hu angefragt werden.
Auch die Einwohner des Donaustaates wissen, wie man ein Volksfest feiert. Während in Deutschland die Narren die Städte besetzen, lockt das Buscho Maskenfest (Busójárás) Zehntausende in die Stadt im Süden Ungarns. Vom 7. bis 12. Februar 2013 treiben die mit zottigen Schafspelzen und gehörnten Holzmaksen verkleideten Buschos mit viel Getöse ihren Schabernack. Seit 2009 gehören die bunten Umzüge als immaterielles Weltkulturerbe zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Wenn am Faschingsdienstag das Donnern der Buschokanonen in Mohács ertönt, ziehen verschiedene Gruppen durch die Straßen zum Hauptplatz der Stadt. Sammelplatz für alle Buschos ist die kleine Mohács-Insel. Dorthin hatten die Türken 1526 die Bewohner der Stadt vertrieben. Daraufhin schnitzten sich die Vertriebenen schreckliche Masken, überquerten die Donau und schlugen unter ohrenbetäubenden Lärm die Besetzer in die Flucht. Noch heute setzen die Buschos von der Insel aus mit Booten über, um zu Fuß oder ganz traditionell mit Pferd und Wagen weiterzuziehen.


Die Umzüge dauern von Altweiberfastnacht bis zum Faschingsdienstag. Höhepunkt des Festes: am 12. Februar 2013 wird eine Strohpuppe, die den Winter symbolisiert, mit einem großen Feuer auf dem Marktplatz verbrannt. Beim Tanzen um das lodernde Feuer verabschieden Einheimische und Touristen die kalte Jahreszeit und begrüßen den kommenden Frühling. Gleichzeitig wird ein Sarg mit dem toten Winter zu Wasser gelassen und verscheucht.

Weitere Informationen können unter mohacs@tourinform.hu angefragt werden.


Quelle von Bild & Text: Ungarisches Tourismusamt / C&C Contact & Creation GmbH


Schlagwörter: Ungarn Buscho Maskenfest UNESCO Weltkulturerbe Altweiberfastnacht Faschingsdienstag Buschokanonen Mohács-Insel