Küstencruising in Montenegro

Zwischen Weltkulturerbe und Piratenromantik, Sandstrand und Steilküste...

Land: Montenegro

Küstencruising in Montenegro

Zwischen Weltkulturerbe und Piratenromantik, Sandstrand und Steilküste, Köfte und Knoblauch bewegen sich Radkreuzfahrer entlang der Küste Montenegros. In dem seit 2006 unabhängigen Staat siedelten einst illyrische Stämme und osmanische Sultane, Römer kämpften gegen Vandalen. Heute ringen Pedalritter mit der Frage: radeln oder schippern?
In Dubrovnik begrüßt Kapitän Tonci Inselhüpfer zum achttägigen Küstencruising in Montenegro an Bord seiner eichenhölzernen Motoryacht San Snova. Die stolze Hafenstadt wird als Wiege der kroatischen Kultur bezeichnet und zählt seit 1979 zum Weltkulturerbe.

Kotor: Weltnatur- und Kulturerbe
Zunächst führt eine fünfstündige Schifffahrt entlang der wildromantischen Adriaküste in die Bucht von Kotor. An der 30 Kilometer langen und 1000 Meter steilen Bucht sind seit der Antike bedeutende Kultur- und Handelszentren sowie Wallfahrtsorte entstanden. Der innerste Teil der fjordartigen Bucht zählt zum UNESCO Welterbe, ebenso die namensgebende Stadt Kotor. Sie ist berühmt für ihren mittelalterlichen Stadtkern, der von einer fast fünf Kilometer langen Mauer umgeben ist. Beim Bummel durch die malerischen Gassen erzählt sie dem aufmerksamen Gast von den Stürmen ihrer 2000-jährigen Geschichte, von Illyrern und Römern, Sarazenen und Mongolen.

Skutarisee: Paradies für Zugvögel
Die Radetappen führen vorwiegend über kaum befahrene Panoramastraßen und erschließen die ganze Bandbreite der montenegrinischen Landschaft und mediterranen Vegetation aus Zypressen, Pinien, Lorbeer, Oliven-, Feigen- und Granatapfelbäumen. Am Fuße des Karstgebirges und Nationalparks Lov?en liegt Cetinje. In der ehemaligen Hauptstadt des Königreiches Montenegro residiert heute Staatspräsident Filip Vujanovic. Das Nationalmuseum beherbergt eine der bedeutendsten Reliquien der Christenheit, die der Legende nach vom Evangelisten Lukas höchstpersönlich gemalte Mutter Gottes von Philermos. Nach soviel weltlicher und sakraler Kultur verspricht die Strecke entlang des Skutarisees Natur pur. Der größte See der Balkanhalbinsel ist Nationalpark und bietet nicht nur den Radlern, sondern auch Zugvögeln lauschige Rastplätze.

Sveti Stefan: Einst Piratenhochburg, jetzt Monaco der Adria
Bunte Vögel ganz anderer Art fanden einst Unterschlupf in den Piratendörfern Ulcinj und Sveti Stefan. Die heutigen Freibeuter der Radwege können den Enterhaken getrost daheim lassen, wenn sie einen der vielen samtsandigen Strände entlang des Küstenweges entern - oder das Casino von Sveti Stefan. Das fotogene Dorf auf der gleichnamigen Insel inmitten der blauen See hat sich vom Fischernest zum Monaco der Adria entwickelt. Die letzte Nacht verbringen die Radkreuzfahrer wieder in Dubrovnik - bei leckerem Brodetto, der berühmten Fischsuppe aus der Region, und einem letzten Schluck Slivovica.

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