Ägypten

Länderinformationen zu Ägypten:
Umgangsname Ägypten
Kontinent Afrika
Offizieller Name Arabische Republik Ägypten (Gumhuriyat Misr Al Arabiya)
Fläche 1000000 km²
Länderkürzel EG
Landesvorwahl +20
Top-Level-Domain eg
Hauptstadt Kairo
Bevölkerung (in Mio.) 112

Bitte beachten Sie, dass diese Angaben möglicherweise nicht aktuell sind und lediglich als grobe Orientierung dienen

Landessprache ägyptisch-arabischer Dialekt, / Hocharabisch
Deutsche Botschaften / Konsulate https://kairo.diplo.de/
Tourism Board https://www.experienceegypt.eg/de
Klima mediterran bis wüstenhaft in Mittel- und Oberägyten
Währung Ägyptische Pfund (EGP)
Kurs der Währung 55,55556 : 1 EUR (0,01800 EUR : 1)

Bitte beachten Sie, dass die Währungskurse keine aktuellen Angaben sind,
sondern lediglich grobe Werte zur Orientierung darstellen!

Reise-Infos Ägypten:

Ägypten ist ein außerordentlich sehenswertes Land mit seiner großen Geschichte. Pyramiden, der Luxor-Tempel und das Tal der Könige sind nur wenige von vielen einzigartigen Bauwerken und Sehenswürdigkeiten. Und das Erbe der Vergangenheit wird auch heute noch sorgfältig gepflegt.

Hurghada
Hurghada am Roten Meer ist der größte Ferienort Ägyptens und verfügt über eine hervorragende touristische Infrastruktur. Strandurlauber finden zahlreiche Wassersportangebote vor, insbesondere Taucher schätzen die einzigartige Unterwasserwelt der Korallenriffs vor der Ostküste Ägyptens. Zahlreiche Restaurants, die typisch arabischen Basare sowie imposante Bauwerke wie die Aldahaar-Moschee bieten den Urlaubern im Zentrum Hurghadas lohnenswerte Ausflugsziele.

Kairo - Die Metropole am Nil
Kairo mit dem ägyptische Museum, den glanzvolle Moscheen, dem berühmte Khân Khalîli-Bazar und vielem mehr ist einfach beeindruckend, jedoch ist der Aufenthalt wohl immer mit Vorsicht zu geniessen. In Gîzeh stehen die großartigen Pyramiden und der Sphinx. Memphis, die Hauptstadt des Alten Reiches und Sakkâra mit der Stufenpyramide ist ein Muss bei dem Besuch von Kairo.

Der Nil zeigt sich als schwimmender Reichtum Ägyptens: Seit jeher hat der mächtige Strom das Entstehen der Hochkulturen ermöglicht und säumt heute eine Kulisse aus monumentalen Bauten und besonderen Stätten. Eine Nil-Kreuzfahrt verbindet z.B. dieses kulturelle Erlebnis mit einem angenehmen Ambiente an Bord.

Luxor - Homer nannte Theben die -hunderttorige Stadt-
Luxor war die glanzvollste Metropole der alten Welt. Die Pharaonen bauten ihre Paläste auf dem Ostufer und auf dem Westufer ihre ewigen Gräber. Die fantastischen Tempelanlagen von Luxor und Karnak, die Gräber der Noblen, die Memnon-Kolosse, der Hatschepsut-Tempel, das Tal der Könige und der Königinnen -- alles unvergessliche Merkmale Luxors.

Sharm el-Sheikh
War die Stadt im Süden der Halbinsel Sinai bis in die 1980er Jahre nicht viel mehr als ein kleiner Fischerort, so hat sie sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Ferienorte des Landes entwickelt. In Sharm el-Sheikh, auch bekannt als die „Stadt des Friedens“ – aufgrund der zahlreichen Friedenskonferenzen, die hier stattfanden – ist die Einwohnerzahl mittlerweile auf über 56.000 angestiegen. Internationale Hotels haben sich hier niedergelassen und mit ihren paradiesischen Anlagen den Ort zu einer Perle am Roten Meer gemacht. Dieses lockt hier nicht nur mit seiner leuchtend türkisblauen Farbe, sondern auch einer angenehmen Temperatur und außerordentlich guter Wasserqualität. In der Stadt befinden sich Golfresorts und Erlebnisparks, mit dem Boot können bedeutende Tauchgebiete angesteuert werden. Das Nachtleben wird nicht nur durch Restaurants und Bars bereichert, im Vorort Naama Bay können Sie sogar in Casinos gehen. Alternativ bietet die Altstadt kulturelle Sehenswürdigkeiten wie die Al-Sahaba-Moschee oder die Himmlische Kirche; auch ein Bummel über den Souk am alten Marktplatz bietet sich an.

Ausflüge in das nahgelegene Hochland von Sinai bieten sich ebenfalls an. Hier können Sie mit dem Quad oder Buggy durch weite Wüstenlandschaften cruisen, einen Ritt auf dem Kamel unternehmen oder eine Tagestour mit dem Jeep zum historischen Berg Sinai und dem St. Katharinenkloster machen.

Marsa Alam
Die Kleinstadt an der Küste des Roten Meers, circa 250 Kilometer südlich von Hurghada, ist derzeit noch ein Geheimtipp bei Ägypten-Urlaubern. Besonders bei Tauchern ist dieser Urlaubsort beliebt: Nicht nur besteht hier die Möglichkeit, in weitestgehend unberührten Gebieten zu tauchen und zu schnorcheln, es gibt auch eine exotische Vielfalt von Meerestieren zu sehen. Das Areal vor dem Strand von Marsa Murena ist bekannt für die hier ansässigen Meeresschildkröten und Dugongs. Vor der Küste kann man im „Dolphin House“ genannten Riff Shaab Samadai mit Glück Schulen von Spinnerdelfinen begegnen. Für abenteuerlustige Taucher liegt hier außerdem ein Höhlensystem unter Wasser verborgen und ein Schiffswrack kann erkundet werden.

Mehr als 50 Kilometer Strand gehört zum Gebiet von Marsa Alam; aber auch abseits der Küsten ist viel unberührte Natur zu entdecken. Die Stadt ist Startpunkt für Wüstenexkursionen auf dem Rücken von Kamelen; alternativ können mit Quads die Dünen überquert werden. Südlich von Marsa Alam liegt außerdem der Nationalpark Wadi el Gemal, das ein großes naturbelassenes Küsten- und Meeresgebiet umfasst.

Die ägyptische Hafenstadt Marsa Matruh liegt an der Küstenstraße zwischen dem Nildelta und Libyen, etwa 300 Kilometer westlich von Alexandria. Von den Regionen am Nil verkehren täglich mehrere Busse in die Stadt am Mittelmeer. Auf halber Strecke, etwas abseits der Hauptstraße, befindet sich El-Alamein.

Die Umgebung von Marsa Matruh ist stark von Ereignissen des Zweiten Weltkriegs geprägt, insbesondere aus den Jahren 1940 bis 1942. Zunächst waren italienische Truppen in der Region präsent, später folgte das deutsche Afrikakorps. In einer Felsenhöhle soll General Erwin Rommel seine militärischen Operationen im Afrika-Feldzug geplant haben. Später übernahmen die britischen Streitkräfte die Kontrolle und versenkten unter anderem 1941 das deutsche U-Boot U-75 vor der Küste. Heute ist die Rommel-Höhle Teil eines Militärmuseums, ebenso wie drei Soldatenfriedhöfe – für deutsche, italienische und britische Gefallene.

Die Geschichte der Region reicht jedoch deutlich weiter zurück. Bereits zur Zeit von Ramses II. um 1200 v. Chr. wurden hier Grenzfestungen gegen libysche bzw. karthagische Gebiete errichtet. Auch Überreste einer koptischen Kapelle aus dem 4. und 5. Jahrhundert wurden gefunden. In der Antike war der Ort bereits als Siedlung und Erholungsgebiet bekannt. Am heutigen Aguiba Beach befindet sich eine Höhle, die als „Cleopatra-Bad“ bezeichnet wird. Der Überlieferung nach sollen sich hier Kleopatra und Marcus Antonius aufgehalten haben. Die Ptolemäer und Byzantiner nannten den Ort Paraitonion, die Römer Paraetonium; auch der Name Amunia ist überliefert, verbunden mit dem Kult des Gottes Amun. Archäologische Reste, darunter Tempel- und Hafenanlagen, zeugen von dieser langen Geschichte.

Heute entwickelt sich Marsa Matruh zunehmend zu einem Badeziel am Mittelmeer. Anders als die bekannten Ferienregionen am Roten Meer bietet die Küste hier ein ruhigeres, milderes Klima. Die Strände zeichnen sich durch sehr feinen, weißen Sand und klares, türkisfarbenes Wasser aus. Die Bucht ist durch vorgelagerte Felsen teilweise vor der offenen See geschützt, die zugleich als natürliche Wellenbrecher dienen. Zwischen den Felsen gibt es Durchfahrten für kleinere Boote.

Tipp: Die ideale Ägypten Tour ist vor allem für Erstbesucher eine Nilkreuzfahrt, die sich nach Belieben mit einem Badeaufenthalt kombinieren lässt.

Die beste Reisezeit für Ägypten dürften die Monate Oktober und November bzw. Februar bis April sein. Ägypten ist grundsätzlich ein sehr trockenes Land. Wenn es regnet, dann am ehesten an der Nordküste und dem Nildelta. Die Niederschlagsmengen sind meist sehr gering, dafür gibt es jedoch im Land regional und saisonal relativ große Temperaturschwankungen.

Im Winter ist es am roten Meer meist windig, die Sonne ist trotz milden Temperaturen ähnlich intensiv wie im Sommer.

Weltkulturerbe
- Theben und seine Totenstadt (Kulturdenkmal / 1979)
- Das islamische Kairo (Kulturdenkmal /1979)
- Memphis und seine Totenstadt mit den Pyramiden von Giseh, Abusir, Sakkara und Dahschur (Kulturdenkmal / 1979)
- Die nubischen Denkmäler von Abu Simbel bis Philae (Kulturdenkmal / 1979)
- Frühchristliche Ruinen von Abu Mena (Kloster des Hl. Menas) (Kulturdenkmal / 1979)
- Katharinenkloster (Kulturdenkmal / 2002)
- Wadi Al-Hitan ("Tal der Wale") (Naturdenkmal / 2005)